Fachanwalt


Was unterscheidet den Fachanwalt von anderen Anwälten?


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Die Bezeichnung Fachanwalt ist rechtlich geschützt und darf von Rechtsanwälten nur unter bestimmten Voraussetzungen geführt werden.

Dafür muss ein Anwalt nicht nur besondere theoretische Kenntnisse in dem jeweiligen Fachbereich nachgewiesen haben, er muss auch über ein besonderes Maß an praktischer Erfahrung verfügen. Besonders sind Kenntnisse und Erfahrungen erst dann, wenn sie nachweisbar in erheblicher Weise die in Berufsausbildung und durch die übliche praktische Erfahrung vermittelte Kompetenz übersteigen.

Zum Erwerb des Titels muss der Anwalt grundsätzlich zunächst eine mindestens dreijährige Tätigkeit als Rechtsanwalt nachweisen.


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m seinen theoretischen Kenntnisstand auf Fachanwaltsniveau zu bringen, hat er einen auf das jeweilige Rechtsgebiet zugeschnittenen und zeitintensiven Anwaltslehrgang absolviert und seine Kenntnisse anschließend in mindestens drei fünfständige Klausuren bestätigt.

Um die besondere praktische Erfahrung zu gewährleisten muss der Rechtsanwalt nachweisen, dass er innerhalb der letzten drei Jahre eine Überdurchschnittliche Anzahl von Fällen des jeweiligen Sachgebiets persönlich und weisungsfrei bearbeitet hat; im Fachbereich Urheber- und Medienrecht mindestens 80 bearbeitete Fälle innerhalb der letzten 3 Jahre.


Damit die besondere Qualifikation des Fachanwalts dauerhaft gewährleistet ist, muss er jährlich ein Mindestmaß an Fortbildungen nachweisen.

Frau Rechtsanwältin Irion hat ein Vielfaches der geforderten Mandate bearbeitet und ist seit Jahren als Spezialistin in diesem Rechtsgebiet tätig.